Berichte und Artikel

Hier findet ihr die Berichte und Zeitungsartikel zu vergangenen Projekten und Aktionen des Stammes.

Stammeswochenende des Stamm Merlin aus Willstätt/Sand

Jeder ein Paddel und los gehts – am Samstag und Sonntag den 19./20. August stand bei den Pfadfindern aus Willstätt/Sand die zweitägige Sommeraktion an.

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Für ca 30 Kinder und Jugendliche ging es samt Leitungsteam auf den Altrhein Kanu fahren. Bei gutem Wetter und mindestens ebenso guter Laune wurden die Kanus in Ottenheim eingewassert und schon konnte es los gehen. Grundlagen der Kanusteuerung waren im ruhigen Wasser des Altrheins schnell vermittelt und so kam die junge Gruppe angehender Steuermänner und Steuerfrauen gut voran. Auch von einem zwischenzeitlichen Verschwinden der Sonne und einem folgenden Regenschauer ließ man sich ebenso wenig, wie von den anfallenden Umtragungsstellen abhalten. Die gut eingeplanten Verpflegungspausen sorgten dafür, dass die Anstrengungen des Paddelns auch schnell wieder vergessen waren. Trotzdem freute sich am Ende jeder bei der Ankunft am Lagerplatz in Ichenheim. Nachdem die Boote ausgeladen waren, machte man sich eifrig an die Errichtung des Nachtlagers. Höhepunkt des Abends war das feierliche Versprechen, mit dem die neuen Pfadfinderanwärter in den Stamm aufgenommen wurden. Bei schöner Lagerstimmung ließ man den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen.

Am nächsten Tag hieß es wieder rauf aufs Wasser. Nach dem Abbau des Lagers ging die Fahrt durch die unberührte Natur weiter. Das schöne Wetter erlaubte ausgiebige Badepausen und bei gutem Vorankommen erreichten die Pfadis aus Willstätt schließlich am Nachmittag ihre Zielstelle in Altenheim. Und so ging eine weitere ereignisreiche Sommeraktion zu Ende. Erschöpft aber glücklich freute man sich schon auf das nächste Abenteuer…

Jan Sander

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Tag der offenen Tür bei den Pfadfindern aus Willstätt/Sand

Am Sonntag wehte die Lilie über dem Rathausplatz in Sand  Die Pfadfinder präsentierten ihr neues Zuhause

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Schönes Wetter, gutes Essen und jede Menge zu entdecken gab es am Sonntag bei den Pfadfindern vom Stamm Merlin aus Willstätt/Sand. Von 11:00 bis 17:00 Uhr öffneten in Sand die Türen des neuen Pfadfinderheimes für neugierige Besucher. In den neuen Räumlichkeiten wurden vergangene und zukünftige Projekte der Jugendarbeit vorgestellt und auch die Besucher selbst konnten sich beim „Wegzeichen-Quiz“ oder ähnlichen Stationen im Pfadfinderhandwerk probieren. Lagerstimmung kam mit der auf dem Rathausplatz errichteten Jurte auf und auch ein kleines Lagerfeuer durfte natürlich nicht fehlen. Für die jungen Besucher gab es ein reichhaltiges Angebot an Spielen – vom „Wikingerschach“ bis zum „Kistentauziehen“ war alles geboten. Auch für das leibliche Wohl war mit Kaffee und Kuchen, oder natürlich dem berühmten Zwiebelfleisch des Stamm Merlin gesorgt.

Poetisch wurde es bei der offiziellen Weihung des neuen Pfadfinderheims durch Pfarrer Rüdiger Kopp. Dieser trug Weihung samt Segen als Gedicht vor, lobte darin die aktive Jugendarbeit der Pfadfinder und wünschte dem Stamm auch für die Zukunft viel Erfolg bei ihren Vorhaben.

Gegen Nachmittag öffnete dann auch das Materiallager in Willstätt seine Pforten für die Besucher, viele Besucher äußerten sich sehr positiv über die schöne Herrichtung der neuen Räumlichkeiten nach dem Umzug im Frühjahr.

Nachdem am Abend alles wieder abgebaut war konnten die Pfadfinder erschöpft aber zufrieden auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken und die nächsten Aktionen stehen schon vor der Tür…

  

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Neues Zuhause für Willstätter Pfadfinder

Gruppenräume im Sander Rathaus, Lager in der Sandgasse / Großes Engagement / Sander Dorfplatz kann genutzt werden

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Am 12. Februar sind die Pfadfinder St. Georg vom Stamm Merlin Willstätt in ihre neuen Räume umgezogen. In der Sandgasse befindet sich das neue Lager, die Gruppenräume im Sander Rathaus.

Da das alte Feuerwehrhaus in der Schulstraße abgerissen wurde, mussten die Pfadfinder vom Stamm Merlin eine neue Bleibe beziehen. Nach Beratungen mit der Gemeinde Willstätt und Bürgermeister Marco Steffens konnte das Lager in der Sandgasse 23 aufgeschlagen werden. 

»Wir wussten ja schon mehr als ein Jahr, dass wir aus dem alten Feuerwehrhaus raus müssen. Aber erst am Ende hat alles eine gewisse Eigendynamik erhalten«, sagt Werner Engler, Vorsitzender des Fördervereins. Zumal noch nicht geklärt war, wo die Pfadfinder bei schlechtem Wetter und in den Wintermonaten ihre Gruppenstunden abhalten sollten. An alter Stelle war alles unter einem Dach: unten zwei große Garagen, wo früher Feuerwehrfahrzeuge standen, darüber ein großer Raum, der sogar Festlichkeiten zuließ. 

Ideale Lösung
Der erste Vorschlag, den »Treffpunkt« in der Willstätter Ortsmitte zu nutzen, stieß nicht bei allen Beteiligten auf Gegenliebe. Zu viele Vereine, die ebenfalls den »Treffpunkt« nutzen; Trennwände hätten gezogen werden mussten – es war einfach nicht das Richtige. So kam der Vorschlag von Marco Steffens gerade recht, die Räume der früheren Sparkasse im Sander Rathaus zu beziehen. »Für mich ist diese Lösung auch aufgrund des Dorfplatzes davor ideal«, sagt Engler. Stammesvorsitzende Claudia Heitzmann schwärmt aber auch vom Vorplatz in Sand: »Es ist mit 15 Kindern bei schlechtem Wetter schon etwas beengt.« Zumal, wenn nötig, Material für die Gruppenstunden zuvor in Willstätt geholt werden muss. 

Lager ist groß genug
Das neue Lager in der Sandgasse in Willstätt ist groß genug, das gesamte Material aufzunehmen. Für Besprechungen  gibt›s einen kleiner Raum und eine Toilette. Der Eingang führt zu einer neu installierten Treppe. Damit Zelte, Stangen und die vielen Materialien gut ins Obergeschoss transportiert werden können, wurde ein Lastenzug eingebaut. Dieser wie auch die Küche in den Sander Gruppenräumen wurden auf eigene Kosten angeschafft. Insgesamt brachten die Pfadfinder 7000 Euro an Eigenbeteiligung auf. 

Viel Eigenarbeit
Vieles läuft auch durch das Engagement aus den eigenen Reihen. So wurde nicht nur die neue Küche in Sand eingebaut, sondern auch die Räume gestrichen. Unter dem Rathaus stehen zudem acht Kellerräume zur Verfügung. Diese werden derzeit auch geweißelt. Durch die darin entstehende Feuchtigkeit können sie aber für viele Dinge nicht als Lager genutzt werden.

Verkaufsstand ist möglich
Da die Pfadfinder auch bei verschiedenen Veranstaltungen in Willstätt aktiv sind und dort ihr weithin bekanntes Kesselfleisch verkaufen, bestünde jetzt in der Sandgasse die Möglichkeit, im Hof des Lagers eine Sitzecke und einen überdachten Verkaufsstand einzurichten. 

Am Fasnachtssonntag standen viele Besucher des Willstätter Umzuges mit ungläubigen Augen vor dem leeren Platz in der Schulstraße und fragten, wo denn die Pfadfinder zu finden seien. »Dieses Jahr wären Umzug und Teilnahme an der Fasnacht zu viel gewesen«, erläutert Werner Engler. »Aber für nächstes Jahr sollte es wieder reichen.«

Autor: Udo Künster

© Kehler Zeitung: www.bo.de

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Frühjahrsprojekt 2017: Bauernhoferlebnistag

Die Pfadfinder vom Stamm Merlin Willstätt besuchten an einem Tag zwei Bauernhöfe in Marlen und Eckartsweier

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Um Kindern die Herkunft alltäglicher und naturnaher Lebensmittel zu vermitteln, bestand das diesjährige Frühjahrsprojekt der Pfadfinder des Stammes Merlin aus Willstätt unter der Regie von Paula Lutz und Paul Polta, in der Durchführung eines Erlebnistages für Kinder auf zwei allseits bekannten Bauernhöfen und zwar in Marlen und in Eckartsweier.

Am Samstagmorgen, 11. März 2017, bei herrlichem Sonnenschein, trafen sich die Pfadfinder mit ihren Gruppenleitern auf dem Bauernhof, Riedhöfe 1 in Kehl – Marlen, bei Matthias Schäfer, um hier die Abläufe auf einem Geflügelhof kennen zu lernen.

Der Bauernhoftag begann mit einer Stallführung durch den Hofinhaber Matthias Schäfer mit ca. 35 Pfadfinder – Kindern und deren Betreuern.

Nachdem alle Kinder den Hühnerstall besichtigt hatten und den Erklärungen von Herrn Schäfer interessiert lauschten, durften sie auch mal selbst Hand an der alltäglichen Hofarbeit anlegen.

Nach diesen, ein wenig anstrengenden, aber lehrreichen Aufgaben gab es für alle eine kräftige und leckere, von den Pfadfindern selbstgemachte, Kartoffelsuppe mit Würstchen zur Stärkung.

Am frühen Nachmittag machte man sich dann auf den Weg in Richtung Naturlandhof Lutz nach Eckartsweier, natürlich zu Fuß in der Natur auf den Feldwegen zwischen Marlen und Eckartsweier

Auf diesem Wanderweg konnten die Kinder an etlichen eingerichteten Ratestationen ihr neu erlerntes Wissen anwenden und die ihnen gestellten Aufgaben spielerisch lösen.

Angekommen auf dem Naturlandhof Lutz wurden die Kinder dann mit der Lebensweise von Kühen bekannt gemacht, wie z.B. die verschiedenen Haltungsformen.

Die Kinder konnten hierbei den Kühen nahekommen und hatten sehr viel Spaß beim Füttern der Kühe und die Kühe hatten sichtlich auch ihre Freude am gefüttert werden. Auch durften sich die Kinder als „Bauer“ probieren und die ein oder andere Hofarbeit ausführen.

Paula Lutz hatte hier ein spannendes Spiel vorbereitet, in dem es um das Erraten von unterschiedlichen Getreidesorten ging. Die Kinder lernten die unterschiedliche Verwendung verschiedener Getreidesorten, z.B. für das Brot- und Kuchenbacken und für die Verwendung als Tierfutter.

Den ereignisreichen Tag ließen die Pfadfinder bei leckerem selbstgebackenen Hefezopf der Familie Lutz und gemeinsamen lustigen Spielen ausklingen. 

Alle sind sich ganz sicher, dass dies ein ganz toller, lehrreicher, Tag gewesen ist und die Pfandfindergruppen weiter zusammengewachsen sind. 

Paula Lutz und Paul Polta

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Abenteuer Sommerlager - Masuren 2016

Die Pfadfinder des Stammes Merlin aus Willstätt fuhren 2016 ins Sommerlager nach Ostpolen

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Und wieder war es soweit! Vom 08.08. bis zum 20.08. fuhren die Pfadfinder des Stammes Merlin aus Willstätt ins Sommerlager – dieses Jahr so weit weg wie noch nie zuvor. Über 1500 Kilometer mussten zurückgelegt werden, bis das Ziel der Reise, die wunderschöne Seenlandschaft der Masuren in Ostpolen, erreicht war. In zwei Gruppen machten sich die insgesamt 40 Teilnehmer aller Altersstufen auf den Weg. Der „Aufbautrupp“ fuhr schon einen Tag früher mit den Bussen und allem Gepäck voraus. Die Kinder samt Gruppenleiter folgten später mit dem Zug. Die Reise war lang und anstrengend, doch sie wurde bei der Ankunft belohnt, mit einem idyllischen Lagerplatz, strahlendem Sonnenschein und einer wohltuenden Erfrischung in einem der vielen masurischen Seen. Auch der Förderverein war wieder mit dabei und bekochte Kinder und Gruppenleiter, welche von dem Essen sichtlich begeistert waren.

Das Lager begann selbstverständlich mit den Lagerbauten, nachdem alle Kothen und Zelte aufgebaut waren, wurden die Kinder selbst kreativ und konnten endlich das in den Gruppenstunden Gelernte in der Praxis anwenden. Tische, Bänke, Regale und Überdachungen wurden aus Holz und Schnur zusammengezimmert und auch der Fahnenmast durfte natürlich nicht fehlen.

Zwar war das Wetter bei der Ankunft schön, doch mussten die Pfadfinder aus Willstätt schnell feststellen, dass das wechselhafte polnische Wetter auch noch ganz andere Seiten zu bieten hat. Doch davon ließ man sich nicht abhalten, die Programmpunkte wurden dem Wetter entsprechend umgelegt, sodass das flexible Leitungsteam immer die passende Antwort auf das Wetter parat hatte. Von Kanutouren und Geländespielen bis hin zur Wasserolympiade war alles geboten. Auch ein Tagesausflug zu Sehenswürdigkeiten wie der restaurierten Wallfahrtskirche Maria Linden, bei der die Kinder viel Freude an Gottesdienst, Markt und Orgelkonzert hatten oder die ehrfürchtig bestaunten Ruinen der Wolfsschanze standen mit auf dem Programm.

Höhepunkt des Sommerlagers war das Versprechen, welches Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover feierlich ablegten um schließlich in die neue Stufe aufgenommen zu werden. Das ganze Lager hatte man sich darauf vorbereitet und dementsprechend wurde dann auch der neue Abschnitt und neue Weg im Stamm ausgelassen am Lagerfeuer gefeiert. Für viele war es das erste Pfadfinderversprechen.

Nach dem freudigen Singen und Feiern wurde dann auch schnell klar, dass es bald auch schon wieder nach Hause gehen sollte. Mit einem lustigen, von den Kindern selbst gestalteten bunten Abend ging das Sommerlager schließlich zu Ende. Freudig über die baldige Heimkehr, aber auch mit einer gewissen Wehmut über das Auseinandergehen der so toll zusammengeschweißten Gemeinschaft und der neu gefundenen Freunde verabschiedete man sich und trat die lange Heimreise an. Müde aber glücklich kamen alle zu Hause an, jeder mit der Gewissheit, das nächste Sommerlager kommt bestimmt und bis dahin sind noch viele weitere Aktionen geplant.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder allzeit bereit!

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Kanutour auf der Allier - Pfingsten 2015

In den Pfingstferien fand eine von der Kirchengemeinde geplante Kanutour auf dem französischen Fluss Allier statt. Mit dabei waren auch einige Pfadfinder.

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Diese Tour wurde von 15 Jugendlichen und Erwachsenen mit 8 Kanadiern durchgeführt.

Zunächst startete unsere Tour, nach einer sechs stündigen Busfahrt, auf einem kleinen Campingplatz auf dem wir 2 Nächte blieben. Von dort aus begannen wir die Tour, die zunächst nur mit einer eintägigen Rundfahrt zur Übung und Motivation startete. 

Als wir am nächsten Morgen dann den Campingplatz verließen und die Tour richtig startete, suchten wir uns jeden Abend einen neuen Platz in der Natur, an dem wir zelten konnten und den Abend gemeinsam verbringen. An jedem Abend bereitete das  Küchenteam, das immer aus verschiedenen Personen bestand, ein super Abendessen zu, das aus allem möglichen,  wie Knödeln mit Rotkraut oder auch Käsespätzle bestand. Die Küchenteams waren auch für das Frühstück, wie auch Mittagsessen zuständig, was immer aus kalter Kost bestand, aber trotzdem nicht weniger lecker war.

Das Kanufahren selber war zwar anstrengend aber auch sehr ereignisreich. Es wurden regelmäßige Wartepausen eingelegt, wenn die Gruppe sich spaltete. Es war trotz des Paddelns möglich, sich ohne Probleme zu unterhalten oder bei starkem Regen Seemannslieder zu singen. Die Boote waren so eingeteilt, dass es kräftemäßig möglich war, problemlos zu fahren.

Ein einziges Hindernis, war eine Fischtreppe, die aber ohne Schaden gefahren wurde. Dafür wurden die Boote entladen und dann im Alleingang hinuntergefahren, was spaßig und rasant war.

Während den Abendrunden am Lagerfeuer wurden immer schöne Gemeinschaftsspiele gespielt und auch Impulse weitergegeben. Nach 5 Tagen Kanufahren endete unsere Tour an einem kleinen malerischen Städtchen an der Allier.

Während dieser Tour wurde der Zusammenhalt als Gruppe sehr gestärkt und die Tour war eine tolle Erfahrung, wie auch ein Erlebnis für alle.

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